Pommes ist nicht gleich Pommes
Wer an Fisch denkt, denkt schnell auch an Pommes. Kaum eine Kombination ist in Deutschland so selbstverständlich wie gebackener oder gebratener Fisch mit einer Portion goldgelber Kartoffelstäbchen. Dabei wird oft übersehen, dass Pommes keineswegs nur eine beliebige Beilage sind. Schnittform, Dicke, Länge, Knusprigkeit und sogar das Verhältnis von Kruste zu Kartoffelkern entscheiden darüber, wie harmonisch die Kombination am Ende tatsächlich wirkt.
Gute Pommes beginnen bereits bei der Kartoffel. Besonders geeignet sind mehligkochende oder vorwiegend festkochende Sorten mit einem hohen Stärkegehalt. Sie entwickeln beim Frittieren eine knusprige Oberfläche, während das Innere locker und weich bleibt. Eine gute Pommes zeichnet sich durch eine gleichmäßige Bräunung, eine stabile Kruste und einen ausgeprägten Kartoffelgeschmack aus. Sie sollte außen knusprig sein, ohne hart zu wirken, und innen weich, ohne auseinanderzufallen.
